Richtig lüften – das raten die Experten

Fenster auf Kipp oder Stoßlüften – daran scheiden sich die Geister. Ddoch die Fakten sprechen für sich.

Hat manch überzeugter Kipplüfter das Gefühl, bei geschlossenem Fenster regelrecht zu ersticken, machen ihm Experten dennoch einen Strich durch die Rechnung. Denn nach Angaben der Verbraucherzentrale heißt es:
zwei- bis viermal täglich querlüften.

Und das geht so: Fenster weit öffnen, die Türen geschlossen halten. Oder: gegenüberliegende Fenster kurz auf Durchzug stellen. Denn nur so kann die Feuchtigkeit in den Räumen gut entweichen, ohne den Raum auszukühlen.

"Dauerlüften ist kontraproduktiv"

Das vielfach anzutreffende Dauerlüften erweist sich hingegen zu allen Jahreszeiten als kontraproduktiv: Im Winter treibt es die Heizkosten in die Höhe und birgt das Risiko von Schimmelbildung, da an kühlen Fensterflächen mehr Feuchtigkeit kondensieren kann.

Und auch im Sommer sorgt die Kippstellung am Fenster nicht zwangsläufig für frische Luft – lieber die kühlere Morgen- und Abendluft zum kurzen, aber effektiven Stoßlüften nutzen, als in der Mittagszeit unnötig stickige Luft von außen hineinzulassen.

Kommentare (2) -

Sascha
Sascha Deutschland
05.01.2012 17:00:53 #

Für eine kontinuierliche Grundlüftung sorgen, durch leicht undichte Fenster.
Im Notfall die Gummidichtung oben auf 10cm Länge entfernen.
Das sorgt für geringere Luftfeuchtigkeit im Raum und wirkt damit dem Schimmel entgegen.

AZACO
AZACO Deutschland
13.02.2012 06:20:51 #

Tatsächlich gibt es verschiedene Meinungen zum Entfernen der Gummidichtungen. Gebäude sind heutzutage sehr luftdicht gebaut und somit ist regelmäßiges Lüften die beste Lösung, um Schimmelbildung zu vermeiden. Bei Schimmelbefall kann man vorübergehend eine Gummidichtung am Fenster entfernen aber: In einer Mietwohnung, sollte man sich im Notfall lieber mit dem Vermieter in Verbindung setzen.

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