Heizen mal anders: Die Potentiale von Blockheizkraftwerken

Blockheizkraftwerke – seit diese nicht mehr ganze Kellerräume füllen, sind sie auch in Einfamilienhäusern zu einer Alternative herkömmlicher Heizanlagen geworden.

Das Besondere von Blockheizkraftwerken (BHKW) liegt in ihrer Funktionsweise: Sie liefern Wärme und Strom gleichzeitig. Dabei kann die Abwärme bei der Stromerzeugung direkt für die Beheizung und Warmwasseraufbereitung vor Ort genutzt werden. Eine Trennung zwischen lokaler Heizanlage und zentralem Kraftwerk gehört damit der Vergangenheit an.

 

Effizienz, die sich bezahlt macht

Das entscheidende Argument für ein Blockheizkraftwerk liegt in seinem hohen Gesamtnutzungsgrad, da im Schnitt 80 bis 90 Prozent der eingesetzten Primärenergie genutzt werden kann. Damit ist die Anlage so effizient, dass meist mehr Strom erzeugt wird, als ein durchschnittlicher Haushalt üblicherweise verbraucht.

Der gewonnene Überschuss kann dann in das örtliche Stromnetz eingespeist werden und das freut den Geldbeutel. Denn laut Gesetz sind Netzbetreiber dazu verpflichtet, BHKW-Anlagen an das Energienetz anzuschließen und den eingespeisten Strom entsprechend zu vergüten. Damit kann sich langfristig auch der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis des Blockheizkraftwerks bezahlt machen. 


Und das Förderplus obendrauf

Seit 1. Januar 2009 wird dies auch gefördert. Dank eines Gesetzes für die „Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“. Zusätzlich winken Steuererleichterungen, wie beispielsweise die Erstattung der Energiestoffe für eingesetzte Brennstoffe wie Diesel, Heizöl oder Gas. 

Klein, effizient und mit Aussicht auf eine zusätzliche Einnahmequelle – bei den örtlichen Energieberatungszentren gibt´s die individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung kostenlos.

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