Ganz oben auf! – Schiefer, der Ferrari unter den Deckstoffen

Nicht nur im Preis unglaublich hoch, sondern auch in Beständigkeit, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit – der Naturstoff Schiefer punktet in vielerlei Hinsicht.

Wer eine Schieferdeckung über dem Kopf hat, kann sicher sein, dass diese wahrscheinlich älter wird, als man selbst. 80 bis 100 Jahre schützt eine solche Abdeckung aus dem langlebigen Naturstein.


Er ist resistent gegen Umwelteinflüsse und laut einiger Studien trotzt er sogar Orkanen.

 

Qualität fürs Auge

Mit 100 €/m² ist Schiefer eine preisintensive Angelegenheit, welcher jedoch seine Qualität über Jahrzehnte beibehält. Auch optisch schneidet dieser positiv ab. Je nach Sonnenstand und Lichtbrechung ergeben sich Farbnuancen von Anthrazit bis Graublau. Der Stein kommt in der Natur auch in Rot- und Grüntönen vor.


Natur und Kunst

Man unterscheidet zwischen Natur- und Kunstschiefer. Beachten Sie: Als Kunstschiefer bezeichnet  man Faserzementplatten, die lediglich eine Schieferstruktur aufweisen. Beim Naturschiefer handelt es sich hingegen um den echten Schiefer, der gebrochen, gespalten und nach Größe gattiert wird.

Die „Königin“

Für das Dach ist aber nicht nur der Deckstoff entscheidend, sondern auch das Befestigungsmaterial. Es eignen sich am besten Kupfer- oder Edelstahlnägel.

Dieses traditionsreiche Sedimentgestein kann, dank einer Vielzahl von Deckarten, auf fast allen Dachformen angewendet werden. Dabei unterscheidet man verschiedene Deckungsarten. Als traditionelle Verlegevariante, die "Königin", gilt die Altdeutsche Deckung. Sie eignet sich besonders für komplizierte Dachformen. Hier werden verschieden breite und hohe, von Hand zugerichtete Steine zur Dachfläche zusammen gesetzt. Diese Variante ist sehr anspruchsvoll – nicht jeder Dachdecker beherrscht sie einwandfrei!

Die Altdeutsche Deckung wird mit Gebindesteigung verlegt, durch die erreicht werden soll, dass das anfallende Wasser abgeführt wird. Die Steigung ist abhängig von der Neigung des Daches.
Je flacher das Dach, desto höher die Gebindesteigung, je steiler das Dach, desto flacher wird sie. Besonderes Merkmal der Altdeutschen Deckung sind die unterschiedlich großen Steine, die so verlegt werden, dass an der Traufe (mit dem größten Wasseranfall) die großen und am First die kleinen Decksteine platziert werden. Dadurch wirkt das Dach höher und auch schöner.

Darum: Sprechen Sie mit dem Dachdecker Ihres Vertrauens für eine Dachdeckung, die Blicke auf sich zieht.

Übrigens: Qualifizierte Handwerker gibt´s auch hier.

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