"Farrow & Ball"-Innenfarbe

In Malerfarben-Fachgeschäften genauso wie in sämtlichen Wohnzeitschriften liest und hört und man immer öfter ein Hohelied auf die hochpigmentierten Innenfarben des englischen Herstellers „Farrow and Ball“ - Lohnt sich der Trend?

Umweltverträglicher sollen sie sein, die klassisch englischen Farben wieder in deutsche Wohnzimmer holen und eine unvergleichliche Farbdichte aufweisen.

Es ist wohl tatsächlich so, dass die Farben ihre außergewöhnliche Farbtiefe und ihre kreidige Mattierung einem Pigmentanteil verdanken, der bis zu 30 Prozent höher ist als bei anderen Farben.

Auf die Rezeptur kommt es an


Dabei wird – laut technischem Merkblatt – auf synthetische Füllstoffe verzichtet und Ammoniak und Formaldehyd vermieden. Stattdessen werden die Farben nach alter Rezeptur mit natürlichen Rohstoffen wie Leinsamenöl und Porzellanerde hergestellt. Ein Voranstrich soll nicht mehr nötig sein, deshalb reicht eine 5-Liter-Dose (aus recyclebarem Metall, nicht aus Plastik!) für 65 Quadratmeter. Das hängt natürlich sehr von der Dicke der aufgetragenen Farbe und der Porosität der Oberfläche ab. Hier empfiehlt es sich deshalb, mit Malern zu arbeiten, die mit dem Material vertraut sind und diese auch optimal nutzen können. Denn eigentlich sieht nur ein geübtes Auge den Unterschied.

Der Laie freut sich über gute Qualität und die Gewissheit, ein nachhaltig gutes Produkt verwendet zu haben... und im Trend zu liegen.

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