Ein Multitalent – die abgehängte Decke

Die Decke bietet die geeignetste Fläche in einem Raum für eine nachträgliche Dämmung. Die Methode der abgehängten Decke wird hierbei oft eingesetzt.

Sie ist vielseitig verwendbar und durch unterschiedlichste Systeme sehr anpassungsfähig, sodass der Wohnraum damit individuell gestaltet werden kann.

Verwendung

Am häufigsten wird eine abgehängte Decke für die zusätzliche Wärmedämmung genutzt. Bei hohen Räumen kann die Fläche des Wohnraums verkleinert werden, um somit Heizenergie zu sparen. Zudem bietet sie sich zum nachträglichen Luftschallschutz an, sodass der Lärm- und Geräuschpegel (zum Beispiel gegenüber dem Nachbarn) gemindert wird. Aber auch zum Verdecken von störenden Rohren, Leitungen und Mängeln können abgehängte Decken verwendet werden.

Aufbau und Material

Und so geht´s: Die Konstruktion wird wie eine zweite Ebene unter die vorhandene Decke eingezogen. Das Material spielt eine wichtige Rolle, vor allem dann, wenn man eine dämmende Wirkung erzielen will. Der Aufbau besteht meist aus Metallprofilen, die in die vorhandene Decke eingebracht und mit Platten beplankt werden. Im Vordergrund steht dabei die Kombination aus Oberflächenmaterial und Dämmstoff. Besonders verbreitet sind Mineralfaser-, Gipskarton- oder gelochte Metallplatten hinterlegt mit Vlies.

Tipp: Abgehängte Decken sind nicht nur praktisch einsetzbar. Auch Lichtsysteme für optische Highlights und indirekte Beleuchtung lassen sich leicht installieren. Lassen Sie sich inspirieren – rücken Sie Ihren Wohnbereich in ein neues Licht.

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