Der Helfer Sanierputz

Ist das Mauerwerk durch Feuchtigkeit und Salz beschädigt, sind schnelle und effektive Sanierungsmaßnahmen nötig. Ein Sanierputz kann helfen.

Eigenschaften und Besonderheiten

Durch sein porenreiches Gefüge ist der Sanierputz in der Lage, die schädlichen Salzkristalle zu binden. Er ist nach innen wasserdampfdurchlässig, sodass die Feuchtigkeit im Mauerwerk austrocknen kann. Damit keine neue Feuchte eindringt, ist er nach außen hin wasserabweisend. Ein Sanierputz wird auch als Opferputz bezeichnet, welcher nach „getaner Arbeit“, also nachdem Salz und Feuchtigkeit dem Mauerwerk entzogen wurden, wieder entfernt wird.

Was sollte man wissen?

Bei geringeren Feuchteschäden am Mauerwerk reicht es, den alten Putz abzuschlagen - großzügig (ca. 20 cm) um die feuchte Stelle am Mauerwerk herum. Den Sanierputz rührt man nach Herstellerangaben an und trägt ihn direkt auf das Mauerwerk auf. Die Schicht sollte mindestens 20 mm stark sein. Der Sanierputz muss gut trocknen, auch hier ist auf die Gebrauchsanweisung zu achten, wie viel Zeit dafür einzuplanen ist. Bei mehrmaligem Auftragen sollte jede Lage einzeln antrocknen. Danach kann mit einem glättenden Putz oder diffusionsoffener Farbe gearbeitet werden. Wichtig: Die Materialien dürfen dem Sanierputz dabei nicht seine positiven Eigenschaften nehmen. Latexfarbe beispielsweise würde den Sanierputz sperren und so das Austrocknen des Mauerwerks verhindern.

Sanierputze können also durchaus gute Helfer sein, im Vorfeld muss jedoch die Ursache der Feuchteschäden gesucht und beseitigt werden. Dabei sollte der Rat eines Fachmanns eingeholt werden, um größere Schäden zu vermeiden. 

Kommentar schreiben




  Country flag
biuquote
  • Kommentar
  • Live Vorschau
Loading