Simply the best: Die schönsten Einfamilienhäuser 2011

Die schönsten Einfamilienhäuser stehen in Dresden, Dublin und im österreichischen Vorarlberg. Seit zehn Jahren prämiert das Magazin HÄUSER die schönsten Eigenheime und hat kürzlich die Gewinner des Jahres 2011 bekannt gegeben.

Die fünfköpfige Jury hatte es nicht leicht: 226 Vorschläge wurden für den begehrten Award eingereicht, nur 3 konnten am Ende gewinnen.

Platz 1 belegt ein Landhaus in Dornbirn/Vorarlberg (Österreich). Die Jury lobt die Verknüpfung von Moderne und Tradition. Das Familiendomizil steht an einer abfallenden Wiese, besteht aus Beton und Holz, hat einen offenen Wohnraum und loggia-artige Terrassen. Entworfen wurde das Objekt vom Architekturbüro Dietrich Untertrifaller in Bregenz.

Den 2. Platz belegt ein Stadthaus in Dresden. Die Schwierigkeit des Architekten lag darin, dass es sich um ein Restgrundstück handelt, das nur wenig Fläche zur Verfügung hat. Dies hat zur Folge, dass das Haus zu fast allen Seiten verschlossen ist, aber eine voll verglaste Südfront mit Garten hat. Die anthrazitfarbenen Außenwände unterstreichen die klaren Strukturen des Domizils. Der Entwurf stammt von Philipp Stamborski.

Der 3. Platz geht nach Irland, genauer gesagt nach Dublin. „Energiesparend und überraschend großzügig“, sagt die Jury. Das moderne Stadthaus besticht vor allem durch die Belichtung der Räume. Entworfen wurde das Haus von FKL Architects.

Der Sonderpreis geht nach Stuttgart-Ostfildern. Das prämierte Eigenheim erinnert von der Bauweise an eine alte Scheune. Das Besondere daran: Es ist nicht aus Holz gebaut! Der Effekt wird durch die spezielle Maserung der Schalungsbretter im Beton der Hauswand erzeugt.

Zeigt her eure Blümchen – Regeln für das erste Anpflanzen

Egal ob Balkon, Terrasse oder Garten – mit den ersten Sonnenstrahlen möchten Hobbygärtner ans Werk. Doch damit der Spaß lange währt, sollten Sie beim Auspflanzen einige Regeln beachten.

Eine erste Ernüchterung vorab: Für viele Samen- und Zwiebelpflanzen ist man im Frühjahr schon zu spät dran – denn für viele Gehölze, Rosen oder auch Frühblüher liegt die optimale Pflanzzeit zwischen September und Oktober.

Tipp: Die Eisheiligen abwarten


Doch es gibt auch gute Nachrichten für alle Gartenfans: Gemüsegärten, Kübelpflanzen und Balkonkästen starten jetzt in die Saison. Hier gilt die Faustregel: Bis zu den Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai ist Vorsicht geboten. Einigen Pflanzen, wie zum Beispiel den robusten Stiefmütterchen machen Spätfröste nichts aus, andere sollten aber erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt oder zumindest in kalten Nächten mit Flies abgedeckt werden. Dabei macht es auch einen Unterschied, ob die Blumen im Gartenboden oder im Blumenkasten gepflanzt werden. So sind beispielsweise Primeln im Boden relativ frostbeständig, im Balkonkasten jedoch empfindlicher, da die Kälte dort gleich von mehreren Seiten angreifen kann.

Wer dennoch nicht bis zum Mai warten möchte, stellt sich empfindlichere Blümchen wie Primeln einfach in die Wohnung – mit einer optimalen Wuchstemperatur von 15 bis 20°C sind diese gut für kühlere Räume ohne direkte Mittagssonne geeignet. Und auch wer verpasst hat, Frühblüher in den Vorgarten zu pflanzen, hat noch eine zweite Chance – mit den sogenannten Herbstkrokussen, die erst im August ins Beet kommen.

Richtig lüften – das raten die Experten

Fenster auf Kipp oder Stoßlüften – daran scheiden sich die Geister. Ddoch die Fakten sprechen für sich.

Hat manch überzeugter Kipplüfter das Gefühl, bei geschlossenem Fenster regelrecht zu ersticken, machen ihm Experten dennoch einen Strich durch die Rechnung. Denn nach Angaben der Verbraucherzentrale heißt es:
zwei- bis viermal täglich querlüften.

Und das geht so: Fenster weit öffnen, die Türen geschlossen halten. Oder: gegenüberliegende Fenster kurz auf Durchzug stellen. Denn nur so kann die Feuchtigkeit in den Räumen gut entweichen, ohne den Raum auszukühlen.

"Dauerlüften ist kontraproduktiv"

Das vielfach anzutreffende Dauerlüften erweist sich hingegen zu allen Jahreszeiten als kontraproduktiv: Im Winter treibt es die Heizkosten in die Höhe und birgt das Risiko von Schimmelbildung, da an kühlen Fensterflächen mehr Feuchtigkeit kondensieren kann.

Und auch im Sommer sorgt die Kippstellung am Fenster nicht zwangsläufig für frische Luft – lieber die kühlere Morgen- und Abendluft zum kurzen, aber effektiven Stoßlüften nutzen, als in der Mittagszeit unnötig stickige Luft von außen hineinzulassen.

"Farrow & Ball"-Innenfarbe

In Malerfarben-Fachgeschäften genauso wie in sämtlichen Wohnzeitschriften liest und hört und man immer öfter ein Hohelied auf die hochpigmentierten Innenfarben des englischen Herstellers „Farrow and Ball“ - Lohnt sich der Trend?

Umweltverträglicher sollen sie sein, die klassisch englischen Farben wieder in deutsche Wohnzimmer holen und eine unvergleichliche Farbdichte aufweisen.

Es ist wohl tatsächlich so, dass die Farben ihre außergewöhnliche Farbtiefe und ihre kreidige Mattierung einem Pigmentanteil verdanken, der bis zu 30 Prozent höher ist als bei anderen Farben.

Auf die Rezeptur kommt es an


Dabei wird – laut technischem Merkblatt – auf synthetische Füllstoffe verzichtet und Ammoniak und Formaldehyd vermieden. Stattdessen werden die Farben nach alter Rezeptur mit natürlichen Rohstoffen wie Leinsamenöl und Porzellanerde hergestellt. Ein Voranstrich soll nicht mehr nötig sein, deshalb reicht eine 5-Liter-Dose (aus recyclebarem Metall, nicht aus Plastik!) für 65 Quadratmeter. Das hängt natürlich sehr von der Dicke der aufgetragenen Farbe und der Porosität der Oberfläche ab. Hier empfiehlt es sich deshalb, mit Malern zu arbeiten, die mit dem Material vertraut sind und diese auch optimal nutzen können. Denn eigentlich sieht nur ein geübtes Auge den Unterschied.

Der Laie freut sich über gute Qualität und die Gewissheit, ein nachhaltig gutes Produkt verwendet zu haben... und im Trend zu liegen.