Ästhetische und umweltfreundliche Solarmodule

Die iF International Forum Design GmbH hat auch dieses Jahr wieder Awards in verschiedenen Kategorien für die Produktgestaltung verliehen und besondere Leistungen ausgezeichnet.

Dazu gehört der iF material design award. Bei diesem Preis steht das verwendete Material des Produktes im Vordergrund. Es gilt als wichtiger Bestandteil des Designs und verleiht ihm Einzigartigkeit. Ökologische Werkstoffe und Umweltschutz gewinnen dabei mehr und mehr an Bedeutung. Zu den Gewinnern 2012 zählt die Firma Odersun mit ihren Photovoltaikanlagen. Diese zeigen, wie man Nachhaltigkeit als Bauelement nutzen kann. Dafür erhielt die Firma den Award in Gold.

Leistung und Aussehen vereint 

Umweltfreundliches Bauen hat schon lange einen hohen Stellenwert. So ist es nicht verwunderlich, dass Solaranlagen nicht mehr nur auf Dächern zu finden sind. Die Bauelemente mit Solarzellen werden für die Gebäudehülle konzipiert und integrieren sich somit als Gestaltungselement in die Architektur. Die einzelnen Produkte werden individuell angefertigt und variieren in Größe, Form, Materialien und Aufbau. Durch ihren Einsatz wird der CO2-Ausstoß eines Gebäudes gesenkt. Hier treffen Effizienz und Nachhaltigkeit aufeinander.

Solarzellen als fester Bestandteil 

Feste Gebäudeteile, wie Wände, Fenster und Sonnenschutz können von Solarmodulen ersetzt werden. Als stabile Elemente machen sie umweltfreundliches Bauen attraktiver und gestalten die Architektur auf eine ganz besondere Weise. Damit wird ein neuer Trend gesetzt, der sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Denn was ist wohl sinnvoller als ein Sonnenschutz mit Solarzellen?

Erdwärme statt Öl und Gas

Effizient, sparsam und ökologisch heizen – Erdwärmepumpen sind elektronisch angetrieben und werden seit Januar 2008 gefördert.

Bei Neubauten lohnt sich die Investition. Erdwärmepumpen werden mit Strom betrieben und sind so günstiger als Öl- und Gasheizungen. Stammt der verwendete Strom zudem noch aus erneuerbaren Energien, leistet man einen großen Beitrag für die Umwelt. Bei Altbauten lohnt sich eine Umrüstung meist nicht, da hier ein kompletter Umbau notwendig wäre. 

So funktioniert eine Erdwärmepumpe

Die Wärme kann durch Erdwärmekollektoren oder Sonden aus dem Erdreich abgeführt werden. Kollektoren sind vertikal verteilt, ca. zwei Meter tief. Sie brauchen viel Fläche. Sonden werden durch Bohrungen in mehr als 50 Meter Tiefe eingesetzt, das erfordert weniger freie Grundstücksfläche, ist aber sehr kostenintensiv. Bei beiden Verfahren kann die Wärme entweder der Erde oder dem Grundwasser entzogen werden. Die Wärmepumpe erhöht diese bis zur benötigten Temperatur und führt sie in den Wärmekreislauf des Gebäudes ein.

Was man wissen sollte

- Vor allem bei der Erdwärmepumpe sollte das Gebäude sehr gut gedämmt sein, damit sich der Aufwand wirklich lohnt. Das spricht mitunter gegen einen Einsatz in Altbauten.

- Eine Wärmepumpe steht immer in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Auch das sollte bei der Planung beachtet werden.

-  Aufgrund des hohen Geräuschpegels ist es am besten, einen extra Raum mit genügend Platz dafür einzuplanen.

- Bei der Beantragung eines solchen Bauvorhabens gibt es regionale Unterschiede. In jedem Fall sollte es eine Abstimmung mit dem Energieversorger geben, denn eine solche Anlage zieht viel Strom. Manche Anbieter haben dafür einen günstigeren Tarif und bauen dann einen extra Stromzähler ein.

Ausschlaggebend für eine Erdwärmepumpe ist die Jahresleistungszahl. Diese kann man sich von Experten berechnen lassen, um genau planen zu können, welche Anlage geeignet ist und ob sich eine solche überhaupt lohnt.

Holzfenster und Kunststofffenster

Ob Holz oder Kunststoff das beste Material ist, bleibt wohl eine ewige Diskussion. Nach wie vor halten sich hartnäckige Vorurteile bei diesen Werkstoffen. Dabei bekommt man bei beiden Fenstern heutzutage sehr gute Qualität.

Kunststofffenster 

Die Allrounder, könnte man sie nennen – erhältlich in einer großen Farb- und Formvielfalt. Aber komplett wartungsfrei? So ganz stimmt das nicht. Alles was lange halten soll, muss hin und wieder geprüft werden. Bei guten Kunststofffenstern ist der Pflegebedarf zwar auf ein Minimum reduziert, Beschläge und Profile müssen jedoch viel aushalten. Verziehen sich Beschläge oder lösen sich Verleimungen, sind Reparaturen eher schwierig. Trotz hoher Qualität ist es ratsam, regelmäßig einen Blick auf die Fenster zu werfen. So halten diese ca. 50 Jahre. 

Holzfenster

Natürlich ökologisch! Robust und formstabil, sorgen Holzfenster zudem für ein gutes Raumklima. Holzkenner schwören auf dieses Material. Qualität muss hier zwar mehr bezahlt werden, macht sich aber auch bezahlt – mit über 100 Jahren Lebensdauer. Man darf nicht vergessen, dass das nur möglich ist, wenn die Pflege stimmt, die deutlich intensiver erfolgen muss. Das schreckt die meisten ab. Doch pflegen heißt nicht gleich aufwändiges Streichen. Einmal im Jahr eine Reinigungsmilch vom Händler auftragen, zum Beispiel in Verbindung mit dem Fensterputzen. Die Beschichtung und der Schutz vor Witterungseinflüssen werden aufgefrischt. Vorteil bei Holzfenstern: Reparaturen sind leichter ausführbar. 

Fazit

Qualität hat bei beiden Fensterarten seinen Preis, den man auch bezahlen sollte. Perfekte Ausführung bei Herstellung und Einbau, sowie Pflege und Wartung danach sind wichtig für ein langes Fensterleben.

Carport: Die Wahl der Dachform

Mit der richtigen Wahl der Dachform kann man ein Carport optimal in das Umfeld integrieren oder bewusst Akzente setzen.

Oft wird geraten, Carports dem Wohnhaus entsprechend anzupassen. Einschränkungen gibt es hierbei aber nicht.

Flach- und Pultdächer

Flach- bzw. Pultdächer sind die verbreitetesten Formen bei Carports. Sie sind einfach im Aufbau und dadurch kostengünstig in der Ausführung. Das Flachdach erklärt sich von selbst. Besonderheiten gibt es keine, es ist wenig anspruchsvoll und wird als einfache Variante verwendet.

Ein Pultdach hat nur eine geneigte Dachfläche. Es punktet vor allem mit optischen Aspekten. Dachbegrünungen sind bei dieser Form gut angelegt. Carports mit einem Pultdach werden häufig als Nebengebäude genutzt und sind direkt an ein Wohngebäude angebaut. Dadurch schaffen sie Platz für anderweitige Nutzung.

Walm- und Satteldächer

Aufwändiger, kostenintensiver und statisch anspruchsvoller sind diese Formen der Carport-Dachgestaltung. Satteldächer verschaffen den Eindruck eines einzelnen Gebäudes, die zeitlose Dachform ist bei den meisten Wohnhäusern zu finden. Bei dem Walmdach sind alle vier Seiten abgeschrägt, wodurch es weniger Angriffsfläche für Wind und Wetter bietet. Es ist eine der ältesten Formen.

Nachhaltige Nutzung

Dachbegrünungen verlängern deutlich die Lebensdauer. So schützen sie unter anderem vor Hagel, dienen der Wasserrückhaltung und bieten eine ökologische Ausgleichsfläche – und wirken optisch gut, wenn das Carport zum Beispiel am Übergang vom Haus zum Garten steht.  

Solarzellen sind dann sinnvoll, wenn die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Ausrichtung und Neigung des Carportdachs stimmen. Dann rechnet sich die Anschaffung schnell. Hierbei kann man sich über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten informieren und den Platz auf dem Dach optimal nutzen.

Hagelschäden an Fassaden

Unwetter werden immer häufiger – und lassen auch die Gefahr von Hagelschauern steigen. Diese wiederum ziehen Gebäudefassaden zunehmend in Mitleidenschaft. Wie stark, ist abhängig von Material und Aufbau der Fassade:

Klinker: Wer eine Fassade aus Klinker hat, wird die wenigsten Schäden erwarten dürfen, denn Klinker besitzen die größte Widerstandskraft und halten somit stand. Was sich durch den Hageleinschlag hier ablösen kann, sind lediglich Verwitterungsrückstände auf der Patina, der äußersten Fassadenschicht, also eine rein optische Beeinträchtigung. Der Stein an sich nimmt keinen Schaden.

Holz: Deutlich sichtbare Ausfaserungen und Abdrücke wird man hingegen an Holzfassaden finden können, denn Holz ist weicher und anfälliger. Schäden können hier durch Anschleifen des Holzes und eine neue Lasur beseitigt werden.

Kunststoff: Kritischer wird es bei Kunststofffassaden. Bei einem kräftigen Hagelschauer können zum Beispiel Einschlaglöcher entstehen. Bei einem Wärmedämmverbundsystem kann der Strukturputz abplatzen und das Gewebe freilegen. Hier ist es notwendig, die oberste Lage aus Armierung und Putz komplett zu erneuern.

 

Gut zu wissen: Hagel-Widerstandsklassen

Gut ist es daher, die Einteilung der Widerstandsklassen zu kennen. Die Stabilität wird durch die Hagelwiderstandsklassen eins bis fünf definiert. Diese geben Auskunft über die Stoßfestigkeit der Baumaterialien gegenüber Hagelschlägen. Klasse eins weist den geringsten Widerstand aus. Ein Putz mit diesem Kennwert hält beispielsweise Hagelkörnern bis zehn Millimeter Durchmesser stand. Klasse fünf bietet den höchsten Widerstand für einen Körnerdurchmesser bis 50 Millimeter, dazu zählt der Klinker. Je nach Hagelaufkommen reichen Bauteile mit der Klasse drei für eine resistente Hülle.

 

Genauer hinschauen

Die Alterung einer Fassade bringt Störungen im Materialverbund mit sich und senkt somit die Widerstandskraft. Nach einem Hagelsturm sollte man daher alles genau begutachten. Denn nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Innenstruktur kann beschädigt sein und somit Wasser in die Fassade gelangen. Dies wiederrum bietet Nährboden für Schimmel oder könnte beim Gefrieren den Putz aufzusprengen. Also lieber zweimal hinsehen, um gegen Folgeschäden gewappnet zu sein.