Neuer Glanz für die Küche

Ein neues Jahr schreit nach neuen Projekten. Wie wäre es zum Beispiel damit, die alte Küche in neuem Glanz erstrahlen zu lassen? Denn das geht mitunter einfacher, als man denkt, mit kleinen Tricks für wenig Geld.

Die Devise lautet: Pfiffige Highlights setzen und die alte Küche in einen neuen Blickfang verwandeln. Immerhin sollte es ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlen und gemeinsame Stunden verbringen kann. 

Die Küchenfronten 

Sie eignen sich hervorragend, um frischen Wind in die Küche zu bringen. Mit etwas Geduld und Zeit kann man sie je nach Wunsch lackieren. Im Baumarkt findet man die passenden Anstriche in den verschiedensten Farben. Hier sollte man nachfragen, welcher Lack für welches Material geeignet ist. Ob beschichtete oder Holzfronten, für beide Arten gibt es spezielle Produkte.

Tipp: Lacke auf Wasserbasis sind weniger geruchsintensiv und trocknen schnell.

Neue Griffe 

Ob geschwungen, gerade oder rund, egal welche Farbe oder welches Material - Griffe gibt es in allen Variationen. Sie sind also perfekt, um ein optisches Highlight zu setzen. Der Abstand der Bohrlöcher gibt das Maß für die neuen Griffe an. So findet man schnell die passende Größe. Der Trend geht überwiegend in Richtung Edelstahl. 

Die Wände 

Nicht nur im Wohnzimmer sorgen farbige Wände für die richtige Atmosphäre, auch die Küche wird dadurch wohnlicher. Doch Vorsicht: Weniger ist mehr! Neben vielen Küchenmöbeln und Hängeschränken wirkt die Küche durch eine komplett gestrichene Wand schnell überladen. Oft genügen ein paar Streifen, um Akzente zu setzen. Ob frische Farben wie Lemon, Gemütlichkeit durch Mokkatöne oder die Trendfarbe Stahlblau - hier heißt es: Ganz nach eigenem Stil!

 
Farblich passende Deko, ein paar Kräutertöpfe oder indirekte Beleuchtung durch selbstklebende LED-Streifen - kleine Accessiores runden die gemütliche Stimmung ab. Probieren Sie es aus und sorgen Sie in Ihrer Küche für neuen Glanz!

Kleiner Raum, was tun? Oder: Wann ist eine Küche eine Küche?

Angeblich ist die Hälfte aller deutschen Küchen unter 10 Quadratmeter groß. Wie bringt man da eine Küche unter?

Eines ist klar: Damit die Küche ein geselliger Ort zum Essen, Trinken und Reden wird, braucht es eigentlich keinen großen Platz. Das beweist jede zweite Party: Wenn sich alle Gäste stehend in die dafür viel zu kleine Küche drängen, obwohl reichlich Platz in den anderen Wohnräumen vorhanden ist.

In der richtigen Farbe und mit der richtigen Beleuchtung kann man viel Flair hinzaubern. Aber wie sieht es aus mit der Funktionalität? Auch klar: Bei wenig Platz müssen Prioritäten bei den Gerätschaften gesetzt werden. Braucht es wirklich Geschirrspüler, Mikrowelle UND Herd? Oder reichen zwei Kochplatten?


Aufwendige Planung versus Kompaktküche


Die individuelle Planung auch der kleinsten und einfachsten Küchenzeile (bis 140 Zentimeter Breite) kann beim Profi-Planer (mit Aufbau und Lieferung) schnell über 2500 Euro kosten (inklusive Kühlschrank, Spüle, Armatur und zwei Herdplatten).

Alternativ und für Singles und Studenten sehr beliebt: die Kompaktküche, die der Handel längst als Produktbereich entdeckt hat - In einem Block mit zwei Türen, darin ein Kühlschrank, oben auf die Spüle und zwei Herdplatten. Gibt es schon ab 400 Euro in der allereinfachsten Version. Und ohne Armatur. Warum das so ist, weiß nur der Handel.

Noch kleiner mit 100 Zentimeter Breite, aber dafür extrem stylisch und angesagt ist die sogenannte „Kitcase Kitchen“ oder Mobilküche.
Mit über 2300 Euro schlägt diese allerdings auch die individuell geplante Miniküche im Preis. Das Case wurde ursprünglich für Messen und Touren konzipiert: schwarzer Kunststoff mit Alu-Rahmen auf Rädern. Alles drin und dran. Sieht aus wie ein Koffer, ist auch einer. Man kann ihn auch einfach zuklappen, sollte man dem Besuch vorgaukeln, man habe die Wohnung noch nicht fertig eingerichtet und die Koffer noch nicht ausgepackt...