Holzfliesen für den Balkon

Der Balkon ist die Entspannungsoase für die sonnige Jahreszeit. Warm und mediterran soll er sein. Kalte Fliesen- oder Betonböden können die Wohlfühl-Atmosphäre stören.

Holzfliesen sind eine schöne Alternative, die leicht zu verlegen ist, auch für ungeübte Heimwerker. Die Fliesen gibt es mit einem Klick- oder Stecksystem, bei dem man die einzelnen Platten einfach zusammenfügen kann. Für den Außenbereich sollten sie einer Dauerhaftigkeitsklasse von eins bis zwei entsprechen. Darauf ist beim Kauf zu achten, denn nur so sind sie ausreichend widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen.
 

Der Untergrund 

Bei einem ebenen Untergrund ist eine Vorbehandlung nicht nötig. Sind Unebenheiten vorhanden, müssen diese aber ausgebessert werden. Die Holzfliesen werden mit Kunststoffmatten geliefert, welche als Unterkonstruktion dienen, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten. Sie lassen zudem das Regenwasser gut abfließen und schützen die Fliesen vor stehendem Wasser. Durch das einfache Stecksystem lassen sich Kunststoffmatten und Holzfliesen einfach miteinander verbinden. 

Die Bewegung des Holzes 

Durch die unterschiedlichen Witterungseinflüsse ist das Holz in ständiger Bewegung. Zu schmale Fugen können bei der Ausdehnung zum Problem werden. Vorteil der Klick- und Stecksysteme: die vorgegebene Fugenbreite. Zu festen Bauteilen, wie zum Beispiel Wänden, sollte ein Abstand von 15 Millimetern eingehalten werden. So ist ein sicheres und gleichmäßiges Verlegen möglich.

Eine einfache Sache, ebenso wie die Pflege. Durch die Behandlung mit einem Öl oder einer Holzlotion einmal im Jahr wird man lange Freude am eigenen Urlaubsparadies haben.

Luxus für Boden und Wände: Lederfliesen

Ob als Bodenbelag oder an der Wand: Lederfliesen bringen einen Hauch von Luxus in die eigenen vier Wände. Ein Trend, der vielen noch unbekannt ist.

Wer Wert auf Qualität legt und dafür auch gerne ein bisschen mehr Geld ausgibt, findet hier sicher genau das, was er sucht. Mit 50 Euro pro Quadratmeter ist man dabei, aber natürlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt.

Wohlfühleffekt

Entspannung und Ruhe – der Wohlfühleffekt kommt nicht zu kurz. Durch ihr natürliches Aussehen verschaffen Lederfliesen dem Raum eine warme und behagliche Atmosphäre. Dies kann man sich nicht nur im Wohn- und Schlafbereich zu Nutze machen, auch dem Bad verleihen sie ein besonders angenehmes Flair. Lederfliesen können sowohl am Boden als auch an der Wand zum Einsatz kommen. Das macht die Verwendung sehr vielfältig und schafft besondere Akzente.

Hochwertig und individuell

Keramikfliesen und Laminat findet man in jedem Haus. Man schätzt deren Vorteile, wie beispielsweise die einfache Pflege und die Strapazierfähigkeit. Lederfliesen können da gut mithalten, zudem sind sie wärmedämmend und schallisolierend. Ihr Leder ist aus hochwertiger Büffelhaut, was viel robuster ist als das normale Möbelleder. Das Material lässt sich problemlos absaugen und auch leicht feucht wischen. Zur Pflege wird einmal im Jahr Bienenwachs aufgetragen, so werden die Fliesen geschützt und bleiben lange schön. Mit der Zeit dunkelt das Leder etwas ab – ein schöner Nebeneffekt, der einen individuellen Charakter verleiht.

Von Abrieb und Nutzungsklassen – Der Weg zum passenden Laminat

Ein neuer Bodenbelag soll her. Laminat ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch pflegeleicht. Wer sich für einen Laminatboden entscheidet, sollte sich vorher genau informieren: Unterschiedliche Stärken, Materi- alien und Nutzungsklassen erschweren die Auswahl. Wir verraten Ihnen, welches Laminat das richtige ist und worauf man beim Kauf achten sollte.

Dabei macht eine DIN-Norm die Wahl zwischen guten und schlechten Laminatböden einfach. Die einzelnen Nutzungsklassen reichen dabei von geringer bis starker Belastung und geben Käufern eine praktische Empfehlung für den Einsatz in Wohnräumen mit an die Hand:

 

 

geringe Beanspruchung

 zeitweise Benutzung, z.B. Gästezimmer, Schlafzimmer

Laminatstärke: 6 mm

Beanspruchungsklasse: 21

Abriebklasse: AC1

 

mittlere Beanspruchung

normale Benutzung, z.B. Wohnzimmer, Esszimmer, Kinderzimmer

Laminatstärke: 7 mm

Beanspruchungsklasse: 22

Abriebklasse: AC2

 

   hohe Beanspruchung

   intensivere Benutzung, z.B. Flur, Küche, Heimbüro

   Laminatstärke: 7-8 mm

   Beanspruchungsklasse: 23

   Abriebklasse: AC3

 

 

Die Nutzungsklassen schaffen Orientierung hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit und beziehen sich laut DIN EN 13329 nach Faktoren wie Abrieb, Stoßfestigkeit, Lichtechtheit und Abhebefestigkeit. Qualitativ hochwertige Laminatböden sind gleichzeitig unempfindlich gegenüber Flecken und Zigarettenglut, UV-beständig und stuhlrollenfest.

Fußbodenheizung und Schallschutz

Achtung: Nicht jedes Material ist für eine Fußbodenheizung geeignet. Zudem gibt es verschiedene Laminatsorten, die entweder für eine Elektroheizung oder eine Warmwasserheizung einsetzbar sind. Deshalb unbedingt die Auszeichnungen auf dem Produkt beachten!

Unabhängig von der Laminatqualität sollte zudem ein Schallschutz verwendet werden. Dies geschieht in der Regel durch eine Trittschalldämmung, die unter den Laminatplatten angebracht wird. Einige neue Laminatsorten verfügen jedoch über eine 0,3 mm dünne Hightech-Beschichtung, die Laufgeräusche um rund 50 Prozent verringert. Bei diesen Sorten ist keine zusätzliche Schalldämmung notwendig.