Neuer Glanz für die Küche

Ein neues Jahr schreit nach neuen Projekten. Wie wäre es zum Beispiel damit, die alte Küche in neuem Glanz erstrahlen zu lassen? Denn das geht mitunter einfacher, als man denkt, mit kleinen Tricks für wenig Geld.

Die Devise lautet: Pfiffige Highlights setzen und die alte Küche in einen neuen Blickfang verwandeln. Immerhin sollte es ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlen und gemeinsame Stunden verbringen kann. 

Die Küchenfronten 

Sie eignen sich hervorragend, um frischen Wind in die Küche zu bringen. Mit etwas Geduld und Zeit kann man sie je nach Wunsch lackieren. Im Baumarkt findet man die passenden Anstriche in den verschiedensten Farben. Hier sollte man nachfragen, welcher Lack für welches Material geeignet ist. Ob beschichtete oder Holzfronten, für beide Arten gibt es spezielle Produkte.

Tipp: Lacke auf Wasserbasis sind weniger geruchsintensiv und trocknen schnell.

Neue Griffe 

Ob geschwungen, gerade oder rund, egal welche Farbe oder welches Material - Griffe gibt es in allen Variationen. Sie sind also perfekt, um ein optisches Highlight zu setzen. Der Abstand der Bohrlöcher gibt das Maß für die neuen Griffe an. So findet man schnell die passende Größe. Der Trend geht überwiegend in Richtung Edelstahl. 

Die Wände 

Nicht nur im Wohnzimmer sorgen farbige Wände für die richtige Atmosphäre, auch die Küche wird dadurch wohnlicher. Doch Vorsicht: Weniger ist mehr! Neben vielen Küchenmöbeln und Hängeschränken wirkt die Küche durch eine komplett gestrichene Wand schnell überladen. Oft genügen ein paar Streifen, um Akzente zu setzen. Ob frische Farben wie Lemon, Gemütlichkeit durch Mokkatöne oder die Trendfarbe Stahlblau - hier heißt es: Ganz nach eigenem Stil!

 
Farblich passende Deko, ein paar Kräutertöpfe oder indirekte Beleuchtung durch selbstklebende LED-Streifen - kleine Accessiores runden die gemütliche Stimmung ab. Probieren Sie es aus und sorgen Sie in Ihrer Küche für neuen Glanz!

Tangerine Tango - die Farbe des Jahres 2012

Orange wird zunehmend beliebter, das zeigt sich nicht nur in der Modewelt, sondern auch bei der Raumgestaltung, in der verstärkt auf naturelle, knallige Nuancen gesetzt wird.

So kürte auch PANTONE, ein führender Anbieter für Farbsysteme, das neue Tangerine Tango zur Farbe des Jahres. Und somit wird das wohl auch der Ton sein, der unsere Wohnwelt mit neuen, auffälligen Highlights schmückt - viel Tiefe und Energie, die uns durchstarten lässt. 

Was ist das Besondere?

Bei Tangerine Tango wurden die positiven Eigenschaften von Rot und Gelb kombiniert. Aktivität, Leben und den Hang zur Unruhe vermittelt der Rot-Anteil. Für die freundliche, wärmende Ausstrahlung sorgt Gelb. Zusammen ergibt sich der sonnige Charakter, der die Farbe vielseitig einsetzbar macht. 

Einrichten mit Akzent

Decken, Kissen, sogar Toaster oder Kaffeemaschinen in der Farbe des Jahres setzen überraschende Akzente.

Auch an der Wand bringt sie Leben in Küche, Flur oder Wohnzimmer. Ob als Eyecatcher in der Wohnungseinrichtung, der Kosmetik oder den Frühjahrs- und Herbstkollektion namenhafter Designer – diese PANTONE-Farbe Tangerine Tango wird uns dieses Jahr noch oft begegnen.
 
Also: Bringen Sie eine neue Farbe in ihr Leben!

Die Wohnwelt in Farbe

Den Mut zur Farbe finden - das ist leichter gesagt als getan. Sie vermitteln eine gewisse Stimmung oder sollen unsere Empfindungen beeinflussen.

Die Grundwirkungen einzelner Farben sollte man deshalb nicht außer Acht lassen. Hier eine kleine Übersicht:

 

Gelb: Sonnig und positiv! Räume erscheinen größer, es verschafft uns Energie für geistige Tätigkeit, regt Konzentration und Gespräche an.

 

Orange: Die entspannte Farbe für Gemütlichkeit. Lichtbringend und gut für gesellschaftliche Räume. Orange bringt uns zusammen.

 

Rot: Anregung pur, aktiv und fördernd. Man sollte Rot mit Bedacht anwenden, denn zu viel davon bringt schnell Unruhe mit sich.

 

Blau: In Maßen angewendet verschafft es uns Ruhe und Harmonie, doch in Massen wirkt es schnell sehr kalt und ungemütlich.

 

Grün: Die Quelle von Energie und Sicherheit. Grün lädt uns auf und bringt Natur ins Raumklima.

 

Braun: Natürlich, urgemütlich und ausgleichend. In so gut wie allen Bereichen anwendbar und in feinsten Tonabstufungen eine optimale Farbe für jeden Tag.

 

Weiß: Weiß baut eine Art „Allgemeinheit“ auf und neutralisiert. Zudem hellt es auf. Eine weiße Wand ist in jedem Raum zu empfehlen.

  

Das sind natürlich nur Grundaussagen, die zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen können.

 

Denn im Vordergrund steht immer die eigene Note. Weiß man, wie die Farben uns beeinflussen, kann man von Anfang an mit einer Grundüberlegung an die Gestaltung der eigenen vier Wände herantreten. Eine Wand in Orange zaubert nicht automatisch die Gemütlichkeit her, sie trägt dazu bei. Die eigene Wohnwelt lebt vom Zusammenspiel, vom eigenen Charakter. Bedenken Sie immer, dass Möbel, Gardinen, Licht und Dekorationen die Wirkung einer Farbe verändern und den Raum füllen. Ihr Wohnzimmer kann auch komplett in Blau getaucht sein, solange Sie sich darin wohlfühlen – auch wenn jeder Experte davon abraten würde.

Erst abkleben, dann kommt die Farbe – nur: Wie klebt man richtig ab?

Richtig abkleben ist wichtig, auch wenn es beim Malern eher eine lästige Aufgabe ist. Man braucht nicht nur Zeit und Geduld, sondern sollte auch wissen, worauf man achten muss. Da ist es gut, die kleinen Tricks zu kennen, mit denen auch die Profis arbeiten. So schleichen sich garantiert keine Farbnasen unter das Klebeband!

Wie bei fast allen Dingen im Leben gibt es auch bei Klebebändern eine riesige Auswahl. Dabei sind sowohl die Preisspanne als auch die Qualitätsunterschiede sehr groß. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich im Malerfachhandel beraten lassen. Eventuell kann der Einkauf hier sogar günstiger sein als im Baumarkt, besonders bei größeren Projekten (z.B. bei der Umgestaltung einer kompletten Wohnung). Dort bekommt man gleichzeitig auch Pinsel, Farbrollen & Co. Für kleinere Projekte reicht ein Besuch im Baumarkt. Man sollte lieber etwas mehr Geld ausgeben, wenn man mit dem Ergebnis zufrieden sein will.

Ob Außen- oder Innenbereich, zum Abkleben von Rundungen oder auf empfindlichem Untergrund für jede Situation gibt es das passende Malerkrepp.

 

Farbnasen vermeiden

Die Beschaffenheit der zu streichenden Fläche spielt eine große Rolle. Bei ebenem oder glattem Untergrund gelingt das Auftragen der Farbe meistens leicht. Hier reicht das Abkleben mit einem gut klebenden Klebeband, damit keine Farbe darunter läuft. Unebene Flächen, wie z.B. Raufasertapeten, gestalten sich eher als schwierig.

Ein einfacher Trick: Benutzen Sie Acryl (kein Silikon!). Nach dem Abkleben der gewünschten Fläche streicht man diese zunächst im ausgewählten Farbton. Am Rand des Klebebands lässt man einige Zentimeter frei. Dann trägt man das Acryl mit Hilfe von einer Kartuschenpistole auf die Schnittstelle am Klebeband auf. Mit den angefeuchteten Fingern verreibt man es noch gut auf der Stelle, so füllen sich die Lücken, wo Farbe hineinlaufen könnte. Nun streicht man mit der Farbe ganz einfach darüber und zieht das Klebeband kurz danach ab. Es entsteht so eine saubere Kante. Wichtig: das Acryl darf vor dem Abziehen des Klebbandes nicht fest werden! Da es aber nicht von einer Sekunde auf die andere aushärtet, kann in Ruhe gemalert werden. Los geht`s Sie werden über das Ergebnis staunen!

Dekortechniken für Wand und Decke – welche gibt es?

Altbewährte und ganz neue Trends für Anfänger und Fortgeschrittene

Es war einmal… Da sahen alle frisch gemalerten Wohnungen aus wie das „neue Restaurant um die Ecke“. Die Schwamm-Wisch-Technik im Bereich der Wandgestaltung führte jahrelang einen Triumphzug durch das deutsche Wohnzimmer.

Mittlerweile gibt es ein fast unüberschaubare Fülle von Techniken, die der Kreativität keine Grenzen mehr setzen und die mit mehr oder weniger Aufwand Räume im neuen Licht erstrahlen lassen.

 

Mehr Auswahl in der Raumgestaltung

Dabei sollte man sich durch Namen wie “Stucco antico”, “Spatula Stucchi” oder „Stucco Pompeji“ nicht verwirren lassen. Gemeint ist hier der bekannte Marmoreffekt, der durch die sogenannte Spachteltechnik mit Kalkfarbe erzielt wird. Mit der Kelle können Muster in den frischen Putz gedrückt werden, mit der Kratztechnik zusätzlich nach Trocknung die Spachtelgrate abgekratzt werden. Aber auch mit zusammengedrückter Plastikfolie kann man sehr aufregende Strukturen erzeugen – man kann Strukturen hinein kratzen und andersfarbig wieder auffüllen – es gibt Kautschukformen, die man als Relief ausformen kann – und man kann natürlich in den frischen Putz malen... Glatt strukturiert und auf Hochglanz poliert, entfalten die Farben eine Leuchtkraft,  wie man sie sonst nur von echtem Marmor kennt.


Vom Schablonieren und Wickeln

Für ein wenig „frischen Wind“ im Zimmer und ohne all zuviel Arbeit eignet sich das Schablonieren sehr gut. Unendlich scheint die Auswahl von kunstvoll gestalteten Schablonen im Fachhandel. Die Handhabung ist simpel: Schablone an die gewünschte Stelle anbringen, mit Schwamm und Farbe austupfen, Schablone entfernen und nachkonturieren, eventuell auch hier mit Glanzlack nacharbeiten. Wirkt sehr edel, besonders als sparsam eingesetztes Highlight. 

Bei der Wickeltechnik ist Körpereinsatz gefragt: Ein geeignetes Baumwolltuch in die Lasurfarbe tauchen, auswringen und auf den gerade frisch aufgetragenen und leicht angetrockneten Grundton „abwickeln“. Diese anspruchsvolle Technik erfordert auf jeden Fall Geduld und handwerkliches Geschick. Bringt aber auch individuelle Effekte zu Tage, die nicht jedermann hat. 


Der neue Trend: Leder an die Wand

Ganz neu, exklusiv und damit leider auch etwas teurer sind Lederfliesen für die Wände: Leder hat sehr viel Charme, wirkt sehr weich, geschmeidig und edel. Als Wandverkleidung gibt es bei Lederfliesen – ähnlich wie bei normalen Fliesen – inzwischen eine Vielzahl an Formaten und Dekorationen. Es muss ja nicht immer Tapete sein...

Aber ob Marmoroptik oder Leder: Auch hier gilt, weniger ist oft mehr. Schließlich soll nicht das Dekor, sondern der Mensch der Mittelpunkt im Raum bleiben.