Tipp für Häuslebauer: Die Förderprogramme der KfW

Ein Blick in die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann sich lohnen – und bei Bau- oder Sanierungsmaßnahmen bares Geld sparen.

Vom altersgerechten Umbauen bis zum Energiesanieren können Immobilienbesitzer auf ihre Kosten kommen – die KfW vergibt im Rahmen von Förderprogrammen Investitionszuschüsse oder Kredite für verschiedenste Baumaßnahmen. Die wichtigsten davon finden Sie hier im Überblick.

Energieeffizient bauen

Werden Sie Vorreiter in Sachen Klimaschutz! Egal, ob Sie Ihr Eigenheim selbst bauen oder einen Neubau kaufen möchten – die KfW fördert besonders energieeffiziente Wohngebäude mit vergünstigten Zinssätzen und Tilgungszuschüssen. Und auch einzelne Maßnahmen wie die Nutzung von Solaranlagen oder kombinierter Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung werden mit speziellen Darlehen unterstützt.
Was Sie dabei beachten müssen: Ihr Haus muss die Kriterien eines KfW-Effizienz- oder Passivhauses erfüllen. Trifft dies zu, ist schnelles Handeln gefragt: Der Antrag wird bei der Hausbank beantragt – und zwar dem Baubeginn oder Kauf der Immobilie. 

Energieeffizient sanieren

Auch Sanierungsmaßnahmen werden von der KfW belohnt. Zuschüsse für Selbstfinanzierer oder komplette Kreditpakete gibt es dann, wenn entweder die eigene Immobilie umfassend energiesaniert oder entsprechender Wohnraum käuflich erworben wird. Wichtig ist auch hier, dass dabei die Standards des KfW-Effizienzhauses erfüllt werden.

Seit dem 01. März 2011 sind auch Einzelmaßnahmen Teil des Förderprogramms. Diese beinhalten die Dämmung des Gebäudes, den Einbau neuer Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie Fenster. Allerdings nur unter einer zentralen Bedingung: Es muss sich um hoch effiziente Modernisierungsschritte handeln. Das bedeutet: Der Einbau dreifach verglaster Fenster wird nur dann unterstützt, wenn die Außenwände bereits gut wärmegedämmt sind.

Sie möchten auf der sicheren Seite sein und professionelle Unterstützung hinzuziehen? Kein Problem – auch der Einsatz eines Energieberaters wird mit bis zu 50 Prozent der Kosten bezuschusst.

Kredite beantragen Sie vor der Sanierungsmaßnahme bzw. vor dem Kauf der Immobilie bei Ihrer Hausbank, bei Zuschüssen wenden Sie sich hingegen direkt an die KfW.

Altersgerecht umbauen

Auch im Alter höchste Wohnqualität genießen – dies wird mit Sanierungsmaßnahmen möglich, die sich an den körperlichen Einschränkungen des Alters orientieren. Und von der KfW unterstützt werden: so zum Beispiel die Erschließung Rampen und Aufzugsanlagen, die Anpassung von Raumverteilungen und Raumgrößen sowie Sicherheitssysteme speziell im Sanitärbereich. Alle Maßnahmen finden Sie hier im Überblick.

Kommt ein aufwendiger Umbau für Sie nicht in Frage, wird auch der Erwerb einer altersgerechten Wohnimmobilie gefördert – mit einer Kreditfinanzierung oder entsprechender Zuschüsse der KfW.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie direkt bei der KfW.

Die Karibik im Wohnzimmer – Fototapete richtig anbringen

Ob im Baumarkt oder im Onlineshop, überall sind sie zu finden: Fototapeten. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Couch vor dem Dresdner Zwinger oder das WC mit Ausblick ins Weltall – weiße Wände waren gestern. Damit der Spaß nicht schnell wieder von der Wand fällt, hier die wichtigsten Tipps zum Tapezieren.

Auf das Equipment kommt es an

Das A und O ist der richtige Kleister. Wird dieser nicht mitgeliefert, sollten Sie beim Kauf auf ausreichende Qualität achten und einen Kleber für schwerere Tapeten wählen. Lieber einen Euro mehr bezahlen, als dass sich der Spaß schnell wieder verabschiedet.

Und das brauchen Sie außerdem: 
  • Eimer und Stab zum Anrühren
  • Tapezierbürste und kleiner Kantenroller
  • Cuttermesser und Schneideschiene zum Abtrennen überschüssiger Reste
  • Und natürlich: die Fototapete Ihrer Wahl!

Fototapete anzubringen erfordert Geschick und ausreichend Geduld

Die Oberfläche vorbereiten: Die Tapete sollte auf einer möglichst ebenen Fläche angebracht werden – also Raufasertapete ab (ganz einfach mit Wasser und Spülmittel), Löcher mit etwas Spachtelmasse füllen oder raue Stellen mit Sandpapier abschleifen. Wichtig: Wird die Tapete angebracht, sollte die Wand sauber, glatt und trocken sein.

Vor dem Kleben: Beiten Sie die Fototapete auf dem Boden aus und sortieren Sie die Teile in der Reihenfolge, in der sie anschließend aufgeklebt werden sollen. Ist die Wand kleiner als die Tapete, sollten Sie vorher überlegen, an welchen Stellen Sie überschüssige Stellen entfernen wollen. Fällen Sie ggf. ein Lot, um das Schmuckstück mit einer geraden Oberkante anbringen zu können.

Achten Sie auch auf die Raumtemperatur: Zugluft und zusätzliches Heizen vermeiden!

Jetzt wird´s ernst: Kleistern Sie jeweils einen Teil der Tapete zügig ein und bringen Sie diesen sofort auf die Wand auf. Beginnen Sie dabei oben und kalkulieren Sie nach unten hin etwas Überschuss ein, den Sie notfalls entlang der Fußleiste sauber abtrennen können. Bringen Sie die Tapete zu zweit an: Eine Person fängt von oben mit dem Kleben an und streicht sie von der Mitte vorsichtig zu den Rändern aus. Die zweite Person hält die Tapete von unten fest, damit diese nicht schon vor dem Ausrichten anklebt. Anschließend mit der Tapezierbürste vorsichtig anklopfen und an den Rändern mit einem Kantenroller festdrücken. Nicht erschrecken: Kleine Beulen ziehen sich beim Trocknen von selbst glatt – eine zu straff gespannte Tapete könnten nachträglich reißen.

Und dann heißt es: Möbel platzieren und die neue Aussicht genießen! 

Risse in den Wänden – Renovieren ohne Staub?

Durch Baustellen in der Nähe oder auch einfach nur, weil ein Haus sehr alt ist und sich mit den Jahren „bewegt“, können sogenannte Setzrisse an den Wänden entstehen, besonders häufig an den Türzargen.

Unschöne Risse, die durch Spachteln und anschließendes Glattschleifen der Stelle wieder wettgemacht werden können. Das ist allerdings eine Arbeit, die sehr viel mikrofeinen Staub produziert, der sich anschließend in der ganzen Wohnung verteilt und sich auch erst nach Stunden oder Tagen setzt. Hier hilft leider auch kein Abdecken der Möbel und Dichtmachen der Türschlitze mit Folie, da im Moment der Wegnahme der Folie der ganze Staub wieder hoch gewirbelt wird. Eine elende Putzerei ist die Folge. War die Folge!

Tipp: Schleifgeräte mit integriertem Staubsauger

 
Man sollte unbedingt bei der Wahl des Malers diesen Punkt besprechen. Es gibt nämlich durchaus Schleifgeräte mit integriertem Staubsauger. D.h. der produzierte Staub wird an Ort und Stelle weggesaugt und kann sich gar nicht erst in den Räumen verteilen.

Ob der Maler dieses Gerät hat und einsetzt, sollte man unbedingt vorher klären. Spart einfach richtig viel Ärger.