Holzfliesen für den Balkon

Der Balkon ist die Entspannungsoase für die sonnige Jahreszeit. Warm und mediterran soll er sein. Kalte Fliesen- oder Betonböden können die Wohlfühl-Atmosphäre stören.

Holzfliesen sind eine schöne Alternative, die leicht zu verlegen ist, auch für ungeübte Heimwerker. Die Fliesen gibt es mit einem Klick- oder Stecksystem, bei dem man die einzelnen Platten einfach zusammenfügen kann. Für den Außenbereich sollten sie einer Dauerhaftigkeitsklasse von eins bis zwei entsprechen. Darauf ist beim Kauf zu achten, denn nur so sind sie ausreichend widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen.
 

Der Untergrund 

Bei einem ebenen Untergrund ist eine Vorbehandlung nicht nötig. Sind Unebenheiten vorhanden, müssen diese aber ausgebessert werden. Die Holzfliesen werden mit Kunststoffmatten geliefert, welche als Unterkonstruktion dienen, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten. Sie lassen zudem das Regenwasser gut abfließen und schützen die Fliesen vor stehendem Wasser. Durch das einfache Stecksystem lassen sich Kunststoffmatten und Holzfliesen einfach miteinander verbinden. 

Die Bewegung des Holzes 

Durch die unterschiedlichen Witterungseinflüsse ist das Holz in ständiger Bewegung. Zu schmale Fugen können bei der Ausdehnung zum Problem werden. Vorteil der Klick- und Stecksysteme: die vorgegebene Fugenbreite. Zu festen Bauteilen, wie zum Beispiel Wänden, sollte ein Abstand von 15 Millimetern eingehalten werden. So ist ein sicheres und gleichmäßiges Verlegen möglich.

Eine einfache Sache, ebenso wie die Pflege. Durch die Behandlung mit einem Öl oder einer Holzlotion einmal im Jahr wird man lange Freude am eigenen Urlaubsparadies haben.

Schattige Balkone oder direkte Sonne – welche Pflanzen sind geeignet?

Bei der Bepflanzung des Balkons ist es wie mit Immobilien-Preisen: Es kommt auf die Lage an – eine Einführung für Anfänger.

Mit dem Frühling beginnt wieder die richtige Zeit, den Balkon zu verschönern. Wer nicht gerade einen japanischen Zen-Garten anlegen will, muss nur ein paar Dinge wissen: Die meisten Pflanzen lassen sich wunderbar in Kübeln oder in Töpfen kultivieren, deshalb kann man  mit fast jeder Pflanze den Balkon begrünen. Ob einen Monat früher oder später gepflanzt wird ist nicht so wichtig, es darf nur keine Nachtfröste mehr geben.

Die typischen Balkonpflanzen sind zum Beispiel Geranien, Petunien, Begonien, Männertreu, Stiefmütterchen und Margariten. Einfach bunt in Balkonkästen zusammengewürfelt sehen sie schon toll aus. Die dichten Blütenteppiche, die man mancherorts die Balkonbrüstungen hinab wachsen sieht, sind übrigens gut gepflegte Petunien oder Geranien.

 

Die passende Pflanze für jeden Balkon

 

Doch jede Pflanze hat unterschiedliche Bedürfnisse, was die Sonnenlage angeht. Es reicht also nicht, fröhlich drauf los zu pflanzen und umzutopfen.

Ein Balkon in voller Sonnenlage kann sich beispielsweise mit Geranien, Zinnien, Mittagsgold oder Vanilleblume schmücken. Zeitweilig beschattete Balkone sind ideal für Engelstrompeten, Dahlien oder Männertreu. Manche Sorten gedeihen sogar viel besser im Schatten, während sie in der Sonne alles hängen lassen, nur spärlich oder gar nicht blühen. Funkien und auch Farne sind für den Schatten die idealen Kübelpflanzen. Begonie, Fuchsie oder Efeu mögen überhaupt keine direkte Sonne. Hier sei für den Anfänger mit Nordbalkon besonders der Efeu empfohlen, da er sich auch noch besonders gut eignet, unschöne Ecken durch üppigen und blickdichten Wuchs zu verstecken.

Einer der schnellwachsenden Efeuarten heißt übrigens „Selbstklimmender Mauerwein 'Engelmannii'“. Absolut robust schafft es diese Pflanze, an fast allen Oberflächen empor zu klettern. Im Herbst färbt sich das ansonsten grüne Blattwerk dann wunderschön goldrot. Aber Achtung: Mit einer Höhe von  bis zu 6 Metern kann er allerdings auch problemlos zum Nachbarbalkon hochklettern, was nicht jeden freut!

Zeigt her eure Blümchen – Regeln für das erste Anpflanzen

Egal ob Balkon, Terrasse oder Garten – mit den ersten Sonnenstrahlen möchten Hobbygärtner ans Werk. Doch damit der Spaß lange währt, sollten Sie beim Auspflanzen einige Regeln beachten.

Eine erste Ernüchterung vorab: Für viele Samen- und Zwiebelpflanzen ist man im Frühjahr schon zu spät dran – denn für viele Gehölze, Rosen oder auch Frühblüher liegt die optimale Pflanzzeit zwischen September und Oktober.

Tipp: Die Eisheiligen abwarten


Doch es gibt auch gute Nachrichten für alle Gartenfans: Gemüsegärten, Kübelpflanzen und Balkonkästen starten jetzt in die Saison. Hier gilt die Faustregel: Bis zu den Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai ist Vorsicht geboten. Einigen Pflanzen, wie zum Beispiel den robusten Stiefmütterchen machen Spätfröste nichts aus, andere sollten aber erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt oder zumindest in kalten Nächten mit Flies abgedeckt werden. Dabei macht es auch einen Unterschied, ob die Blumen im Gartenboden oder im Blumenkasten gepflanzt werden. So sind beispielsweise Primeln im Boden relativ frostbeständig, im Balkonkasten jedoch empfindlicher, da die Kälte dort gleich von mehreren Seiten angreifen kann.

Wer dennoch nicht bis zum Mai warten möchte, stellt sich empfindlichere Blümchen wie Primeln einfach in die Wohnung – mit einer optimalen Wuchstemperatur von 15 bis 20°C sind diese gut für kühlere Räume ohne direkte Mittagssonne geeignet. Und auch wer verpasst hat, Frühblüher in den Vorgarten zu pflanzen, hat noch eine zweite Chance – mit den sogenannten Herbstkrokussen, die erst im August ins Beet kommen.