Die Karibik im Wohnzimmer – Fototapete richtig anbringen

Ob im Baumarkt oder im Onlineshop, überall sind sie zu finden: Fototapeten. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Couch vor dem Dresdner Zwinger oder das WC mit Ausblick ins Weltall – weiße Wände waren gestern. Damit der Spaß nicht schnell wieder von der Wand fällt, hier die wichtigsten Tipps zum Tapezieren.

Auf das Equipment kommt es an

Das A und O ist der richtige Kleister. Wird dieser nicht mitgeliefert, sollten Sie beim Kauf auf ausreichende Qualität achten und einen Kleber für schwerere Tapeten wählen. Lieber einen Euro mehr bezahlen, als dass sich der Spaß schnell wieder verabschiedet.

Und das brauchen Sie außerdem: 
  • Eimer und Stab zum Anrühren
  • Tapezierbürste und kleiner Kantenroller
  • Cuttermesser und Schneideschiene zum Abtrennen überschüssiger Reste
  • Und natürlich: die Fototapete Ihrer Wahl!

Fototapete anzubringen erfordert Geschick und ausreichend Geduld

Die Oberfläche vorbereiten: Die Tapete sollte auf einer möglichst ebenen Fläche angebracht werden – also Raufasertapete ab (ganz einfach mit Wasser und Spülmittel), Löcher mit etwas Spachtelmasse füllen oder raue Stellen mit Sandpapier abschleifen. Wichtig: Wird die Tapete angebracht, sollte die Wand sauber, glatt und trocken sein.

Vor dem Kleben: Beiten Sie die Fototapete auf dem Boden aus und sortieren Sie die Teile in der Reihenfolge, in der sie anschließend aufgeklebt werden sollen. Ist die Wand kleiner als die Tapete, sollten Sie vorher überlegen, an welchen Stellen Sie überschüssige Stellen entfernen wollen. Fällen Sie ggf. ein Lot, um das Schmuckstück mit einer geraden Oberkante anbringen zu können.

Achten Sie auch auf die Raumtemperatur: Zugluft und zusätzliches Heizen vermeiden!

Jetzt wird´s ernst: Kleistern Sie jeweils einen Teil der Tapete zügig ein und bringen Sie diesen sofort auf die Wand auf. Beginnen Sie dabei oben und kalkulieren Sie nach unten hin etwas Überschuss ein, den Sie notfalls entlang der Fußleiste sauber abtrennen können. Bringen Sie die Tapete zu zweit an: Eine Person fängt von oben mit dem Kleben an und streicht sie von der Mitte vorsichtig zu den Rändern aus. Die zweite Person hält die Tapete von unten fest, damit diese nicht schon vor dem Ausrichten anklebt. Anschließend mit der Tapezierbürste vorsichtig anklopfen und an den Rändern mit einem Kantenroller festdrücken. Nicht erschrecken: Kleine Beulen ziehen sich beim Trocknen von selbst glatt – eine zu straff gespannte Tapete könnten nachträglich reißen.

Und dann heißt es: Möbel platzieren und die neue Aussicht genießen! 

Simply the best: Die schönsten Einfamilienhäuser 2011

Die schönsten Einfamilienhäuser stehen in Dresden, Dublin und im österreichischen Vorarlberg. Seit zehn Jahren prämiert das Magazin HÄUSER die schönsten Eigenheime und hat kürzlich die Gewinner des Jahres 2011 bekannt gegeben.

Die fünfköpfige Jury hatte es nicht leicht: 226 Vorschläge wurden für den begehrten Award eingereicht, nur 3 konnten am Ende gewinnen.

Platz 1 belegt ein Landhaus in Dornbirn/Vorarlberg (Österreich). Die Jury lobt die Verknüpfung von Moderne und Tradition. Das Familiendomizil steht an einer abfallenden Wiese, besteht aus Beton und Holz, hat einen offenen Wohnraum und loggia-artige Terrassen. Entworfen wurde das Objekt vom Architekturbüro Dietrich Untertrifaller in Bregenz.

Den 2. Platz belegt ein Stadthaus in Dresden. Die Schwierigkeit des Architekten lag darin, dass es sich um ein Restgrundstück handelt, das nur wenig Fläche zur Verfügung hat. Dies hat zur Folge, dass das Haus zu fast allen Seiten verschlossen ist, aber eine voll verglaste Südfront mit Garten hat. Die anthrazitfarbenen Außenwände unterstreichen die klaren Strukturen des Domizils. Der Entwurf stammt von Philipp Stamborski.

Der 3. Platz geht nach Irland, genauer gesagt nach Dublin. „Energiesparend und überraschend großzügig“, sagt die Jury. Das moderne Stadthaus besticht vor allem durch die Belichtung der Räume. Entworfen wurde das Haus von FKL Architects.

Der Sonderpreis geht nach Stuttgart-Ostfildern. Das prämierte Eigenheim erinnert von der Bauweise an eine alte Scheune. Das Besondere daran: Es ist nicht aus Holz gebaut! Der Effekt wird durch die spezielle Maserung der Schalungsbretter im Beton der Hauswand erzeugt.

Zeigt her eure Blümchen – Regeln für das erste Anpflanzen

Egal ob Balkon, Terrasse oder Garten – mit den ersten Sonnenstrahlen möchten Hobbygärtner ans Werk. Doch damit der Spaß lange währt, sollten Sie beim Auspflanzen einige Regeln beachten.

Eine erste Ernüchterung vorab: Für viele Samen- und Zwiebelpflanzen ist man im Frühjahr schon zu spät dran – denn für viele Gehölze, Rosen oder auch Frühblüher liegt die optimale Pflanzzeit zwischen September und Oktober.

Tipp: Die Eisheiligen abwarten


Doch es gibt auch gute Nachrichten für alle Gartenfans: Gemüsegärten, Kübelpflanzen und Balkonkästen starten jetzt in die Saison. Hier gilt die Faustregel: Bis zu den Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai ist Vorsicht geboten. Einigen Pflanzen, wie zum Beispiel den robusten Stiefmütterchen machen Spätfröste nichts aus, andere sollten aber erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt oder zumindest in kalten Nächten mit Flies abgedeckt werden. Dabei macht es auch einen Unterschied, ob die Blumen im Gartenboden oder im Blumenkasten gepflanzt werden. So sind beispielsweise Primeln im Boden relativ frostbeständig, im Balkonkasten jedoch empfindlicher, da die Kälte dort gleich von mehreren Seiten angreifen kann.

Wer dennoch nicht bis zum Mai warten möchte, stellt sich empfindlichere Blümchen wie Primeln einfach in die Wohnung – mit einer optimalen Wuchstemperatur von 15 bis 20°C sind diese gut für kühlere Räume ohne direkte Mittagssonne geeignet. Und auch wer verpasst hat, Frühblüher in den Vorgarten zu pflanzen, hat noch eine zweite Chance – mit den sogenannten Herbstkrokussen, die erst im August ins Beet kommen.

Risse in den Wänden – Renovieren ohne Staub?

Durch Baustellen in der Nähe oder auch einfach nur, weil ein Haus sehr alt ist und sich mit den Jahren „bewegt“, können sogenannte Setzrisse an den Wänden entstehen, besonders häufig an den Türzargen.

Unschöne Risse, die durch Spachteln und anschließendes Glattschleifen der Stelle wieder wettgemacht werden können. Das ist allerdings eine Arbeit, die sehr viel mikrofeinen Staub produziert, der sich anschließend in der ganzen Wohnung verteilt und sich auch erst nach Stunden oder Tagen setzt. Hier hilft leider auch kein Abdecken der Möbel und Dichtmachen der Türschlitze mit Folie, da im Moment der Wegnahme der Folie der ganze Staub wieder hoch gewirbelt wird. Eine elende Putzerei ist die Folge. War die Folge!

Tipp: Schleifgeräte mit integriertem Staubsauger

 
Man sollte unbedingt bei der Wahl des Malers diesen Punkt besprechen. Es gibt nämlich durchaus Schleifgeräte mit integriertem Staubsauger. D.h. der produzierte Staub wird an Ort und Stelle weggesaugt und kann sich gar nicht erst in den Räumen verteilen.

Ob der Maler dieses Gerät hat und einsetzt, sollte man unbedingt vorher klären. Spart einfach richtig viel Ärger.

Richtig lüften – das raten die Experten

Fenster auf Kipp oder Stoßlüften – daran scheiden sich die Geister. Ddoch die Fakten sprechen für sich.

Hat manch überzeugter Kipplüfter das Gefühl, bei geschlossenem Fenster regelrecht zu ersticken, machen ihm Experten dennoch einen Strich durch die Rechnung. Denn nach Angaben der Verbraucherzentrale heißt es:
zwei- bis viermal täglich querlüften.

Und das geht so: Fenster weit öffnen, die Türen geschlossen halten. Oder: gegenüberliegende Fenster kurz auf Durchzug stellen. Denn nur so kann die Feuchtigkeit in den Räumen gut entweichen, ohne den Raum auszukühlen.

"Dauerlüften ist kontraproduktiv"

Das vielfach anzutreffende Dauerlüften erweist sich hingegen zu allen Jahreszeiten als kontraproduktiv: Im Winter treibt es die Heizkosten in die Höhe und birgt das Risiko von Schimmelbildung, da an kühlen Fensterflächen mehr Feuchtigkeit kondensieren kann.

Und auch im Sommer sorgt die Kippstellung am Fenster nicht zwangsläufig für frische Luft – lieber die kühlere Morgen- und Abendluft zum kurzen, aber effektiven Stoßlüften nutzen, als in der Mittagszeit unnötig stickige Luft von außen hineinzulassen.